Cheeseburger mit Bacon und Zwiebelrelish

Essen ist vielfältig. Es gibt Traditionelles, Herzhaftes, Gesundes, Vegetarisches, Low Carb, Low Fat, usw. Und es gibt Soul Food: Essen für Herz und Seele, Essen für gute Laune, Essen zum Genießen.

Ein Gericht, welches sicherlich in dieser Kategorie nicht fehlen darf, ist unser Burger – ein Cheeseburger mit Bacon und Zwiebelrelish. Wir könnten uns an dieser Stelle einen kürzeren und lustig anmutenden Namen überlegen, aber was solls, es ist nun einmal einfach unser Burger. Was macht diesen Burger nun so besonders? Er wird mit einfachen und sehr frischen, überwiegend selbstgemachten Zutaten zubereitet. Auch die Wahl der Beilage beeinflusst die Gute-Laune-Aura dieses Gerichts: wir wählen fast immer Potato Wedges.

Auch nach einem sehr langen Tag, wie dem heutigen, steht man für diesen Burger gerne ca. 45 Minuten in der Küche. Durch den ersten Bissen eröffnet sich dann letztendlich die launeverbessernde Macht dieses Burgers.

Cheeseburger mit Bacon und Zwiebelrelish

“Dieser Burger ist so lecker. Wer kein Fleisch isst verpasst etwas!” – Zitat Eva, welche bis vor gut zwei Jahren noch eher auf vegetarischer Schiene unterwegs war.

Zutaten

  • 300 g Rinderfaschiertes
  • 4 Burgerbrötchen
  • 1 Ei
  • 1 Knoblauzehe
  • 3 Zwiebel
  • Viel Petersilie (frisch oder getrocknet)
  • 1 TL scharfer Senf
  • Weißbrotbrösel
  • 8 Scheiben Cheddar
  • ca. 12 Scheiben Hamburgerspeck
  • 1 Tomate
  • 1 Stück Gurke
  • 4 Salatblätter
  • 50 ml Apfelessig
  • 100 ml Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL brauner Rohrzucker
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Kartoffeln (vorwiegend festkochend; Menge nach Wunsch)
  • Ketchup, am Besten hausgemacht

Zubereitung

  1. Zunächst bereiten wir ein Zwiebelrelish zu. Dazu 2 Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Zusammen mit dem Lorbeerblatt, dem Apfelessig und 100 ml Wasser in einen Topf geben, 1 EL braunen Zucker unterrühren und mit viel frisch geriebenen Pfeffer würzen. Auch etwas Salz zugeben. Einmal aufkochen lassen und bei schwacher Hitze eine gute halbe Stunde die Flüssigkeit fast bis ins Trockene reduzieren lassen. Anschließend bei Seite stellen.
  2. Nun machen wir uns an die Beilage: Potato Wedges. Hier passiert nichts Aufregendes. Kartoffeln waschen, in Viertel oder Sechstel schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem Küchenpinsel mit Olivenöl bestreichen. Großzügig salzen. Wedges kommen nun bei 200° C in das Backrohr, solange bis der gewünschte Zustand erreicht ist. Je nach Wedge-Dicke und eigenem Wohlwollen dauert dies sehr unterschiedlich, darum will ich hier keine Zeit nennen.
  3. Dann geht es schon an die Burgerlaibchen. Sie sind im Grunde genommen sehr einfach zu machen, die gekauften Fertigprodukte können preislich und vor allem auch zeitlich und geschmacklich nicht mithalten. 1 Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und in einem geschmacksneutralem Öl anbraten, dann abkühlen lassen. Faschiertes und Ei in eine Schüssel geben. Zwiebel, Knoblauch, Senf und Petersilie untermischen, salzen und pfeffern. Alles mit den Händen gut vermischen und anschließend Weißbrotbrösel hinzugeben, damit sich eine formbare und zusammenhängende Masse ergibt. Diese kurz rasten lassen und anschließend vier Burgerlaibchen formen.
  4. Salat waschen, putzen und ganz trocken schütteln. Wenn nötig die Blätter zerrupfen, damit sie später auf den Burger passen. Tomate waschen und in Scheiben schneiden, ebenso die ungeschälte Gurke.
  5. Burgerlaibchen in eine heiße beschichtete Pfanne mit Olivenöl geben und je Seite 8-10 Minuten braten, dabei gelegentlich umdrehen. Dadurch garantiert ihr, dass keine der beiden Seiten zu kross und das Laibchen gleichmäßig durch wird. Aber Achtung: Fleisch nicht zu früh umdrehen, da es sonst zerfällt. Inzwischen Burgerbrötchen aufschneiden und im noch warmen Backofen antoasten. Kurz vor dem Herausnehmen den Cheddar auf die Oberseite der Burger geben und anschmelzen lassen. Zugleich die dünnen Scheiben Speck kurz anbraten, sodass sie sich kräuseln, herausnehmen und auf einer Küchenrolle abtropfen lassen.
  6. Und dann geht es ans Schichten. Wie gesagt, ein paar Gedanken zur Abfolge der Zutaten schadet nicht, verschiedene Abfolgen haben auch unterschiedliche Ergebnisse. Generell gilt: nie zu feuchtes an das Brot gelangen lassen. Wir haben unsere Schichtung für unseren Geschmack perfektioniert: Untere Brötchenhälfte mit hausgemachtem Ketchup bestreichen, obere mit scharfem Senf → Salatblatt → Tomaten- und Gurkenscheiben → Laibchen mit Käse → Zwiebelrelish und Speck → FERTIG. Burger zusammen mit den Potato Wedges und Ketchup oder BBQ-Sauce servieren. Diese Zutaten reichen für vier Launeverbessernde Burger!

2 Kommentare

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